Mit altem Zinn Not lindern!

Die Diakonischen Bezirksstellen des Kreisdiakonieverbandes unterstützen im Rahmen der Sozial- und Lebensberatung Menschen in besonderen Notlagen. Bestandteil der Hilfestellung können auch finanzielle Hilfen aus dem sogenannten Notsorgefond sein.

Herr S. freute sich z.B. über einen Zuschuss zu seiner Zahnsanierung. Er ist dankbar, dass man ihm in Zukunft seine Armut nicht mehr an den Zähnen ansehen wird und er sich deswegen nicht mehr schämen muss.

In den letzten Jahren war der Fonds meist schon Monate vor Ablauf des Jahres erschöpft, so dass keine Hilfen mehr gewährt werden konnten.

Die Diakonieläden im Landkreis haben sich die Aktion einfallen lassen, mit deren Hilfe mehr Spenden in den Fond fließen könnten: Viele haben Zinnbecher, Zinnteller oder anderes Zinngeschirr in ihrem Zuhause. Altes Zinngut ist ein Rohstoff, der einschmolzen in neuen Gerätschaften verbaut werden kann.
Die Diakonie erlöst mit Altzinn 7 - 8 Euro pro Kilogramm.

Helfen Sie mit altem Zinn Menschen in finanziellen Nöten! Geben Sie altes Zinngeschirr in den Diakonieläden ab. Sämtliche Erlöse fließen dem Notsorgefond zu.

Young Givers - eine Idee kommt an!

Bei der Konfi-Rallye in Nürtingen 2017 wurden erstmals junge Menschen dazu eingeladen zu Hause guteerhaltene Bekleidung auszusortieren und im Diakonieladen zu spenden. Die Konfis brachten eigene Stücke von solche der Eltern und Geschwister, kaum jemand kam mit leeren Händen.

Spenden, anderen etwas abgeben macht Freude! Das sah man den Gesichtern der Jungen und Mädchen an. Das Thema Spenden, welches auch im Konfirmanden-Unterricht behandelt wird, fand so eine praktische Umsetzung in echten Leben.

Sofakonzert zum Standortjubiläum

Bis spät Abends gab es am Donnerstag 12. Oktober im Diakonieladen in der Plochinger Straße 61  rhythmische Töne.

Zur Musik von „ For me and my sons“ feierte die Kreisdiakonie mit ihren Einrichtungen Diakonische Bezirksstelle, Diakonieladen und ihren 150 Gästen das zehnjährige Standortjubiläum.

Voll Dankbarkeit über die viele Unterstützung durch Spender, Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Besucher würdigten C. Epple (Diakonieladen-Leiter) und R. Maier-Scheffler ( Leiterin der DBS ) diesen Anlass.

Es wurden Pläne für das Sanierungsgebiet, in dem die Einrichtungen liegen, gezeigt und Publikum und Besucher bekräftigten, dass diese Einrichtungen mitten in die Stadt gehören.