Gemeinschaft und Natur bei integrativer Radtour

Mit dem Fahrrad 340 km durch die Heimat radeln, das erlebten 9 junge Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung am langen 1. Mai-Wochenende.

© Foto: Evi Handke

Unterwegs bei bestem Wetter, integratives Radeln am 1. Mai.

Die Radtour organisierte der Kreisdiakonieverband Esslingen in Kooperation mit dem CVJM Neuffen. Evi Handke, Referentin in der kirchlich-diakonischen Flüchtlingsarbeit hat bereits zwei integrative Wanderfreizeiten organisiert. Im Gespräch mit Dietmar Wagner, ehrenamtlicher Mitarbeiter des CVJM Neuffen, entwickelten sie die Idee einer Radtour für junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. „Mir ist es wichtig, dass wir in Nürtingen starten. Es ist wunderschön in unserer Region, schon nach wenigen Minuten Fahrt sind wir in der Natur. Wir radeln durch blühende Rapsfelder, duftende Wälder und Blumenwiesen. Das ist Genuss und Erholung pur“.

Alle Mitradler haben ein gutes Fahrrad, einen Helm und gute Kondition. Das Gepäck wird im Begleitfahrzeug transportiert. Auch der Mittagsimbiss wird im Auto zum Treffpunkt gebracht, so dass die Gruppe ganz unbeschwert radeln kann. Die Tagesetappen mit durchschnittlich 85 km sind für die fitten jungen Männer kein Problem. Am ersten Tag sind auch einige Höhenmeter dabei, nach der ersten großen Etappe über Tübingen nach Horb am Neckar entlang, werden die Hügel des Nordschwarzwalds erklommen. Dann führt dir Tour immer Flussläufen entlang: erst durchs Nagoldtal, weiter an der Enz entlang und am letzten Tag übers Neckartal zurück nach Nürtingen.

Auch das Wetter hat mitgespielt, Sonne und ab und an Rückenwind, da macht Radfahren richtig Spaß. Dietmar Wagner resümiert: „die jungen Männer haben Feuer gefangen fürs Radeln und ich hoffen, dass sie nun selbstständig losziehen. Die Leute haben sich gut verstanden, auch da kann sich was weiterentwickeln. Schon nächsten Freitag ist unser Nachtreffen, natürlich mit dem Fahrrad!“

Text und Foto: Evi Handke