Herbstgala für Alleinerziehende und ihre Kinder

Über zwanzig alleinerziehende Eltern folgten mit ihren Kindern der Einladung der Diakonischen Bezirksstelle und der Familienbildungsstätte, die miteinander den Treffpunkt für alleinerziehende Menschen (TRAM) anbieten.

Für unbeschwerte Stimmung sorgten die Angebote der Kinderbetreuung wie Spielstraße, Basteln, Kinderschminken und ein gemeinsamer Luftballonstart, bei dem als Gewinn ein kostenloser Wilhelma-Besuch ausgelobt wurde.  Die alleinerziehenden Mütter und Väter konnten sich zu Mutter/Vater-Kind-Kuren sowie den Angeboten von profamilia informieren.

 

Höhepunkt der Gala war das gemeinsame Essen. Festlich gedeckte Tische, ein wertschätzender Service und eine Vielzahl an leckeren Speisen fanden großen Anklang bei Eltern und Kindern. 

 

Möglich wurde alles durch den Einsatz eines Kirchheimer Unternehmers. Mit eigenen Mitteln und Spendengeldern von Freunden finanzierte er das Herbstbuffet und die anderen Angebote der Herbstgala. Zitat: „Mir geht es sehr gut! Es gehört zur sozialen Verantwortung und macht Freude, etwas weiterzugeben. Schön wäre, wenn mein Beispiel Nachahmer finden würde!“  

 

Bei TRAM treffen sich freitags ab 16 Uhr im Ernst-Traub-Gemeindehaus zwischen fünfzehn und zwanzig alleinerziehende Eltern – überwiegend Mütter - mit ihren Kindern. Ganz wichtig ist ihnen der Austausch. „Hier kann ich mich öffnen. Die anderen wissen, was es heißt, wenn der Partner fehlt und Du alles alleine tragen musst“. So Natalie L., die mit ihren zwei Söhnen zur Gala gekommen ist.

 

Für Gabi Schäfer, die pädagogische Leiterin von TRAM, haben die Treffen eine wichtige soziale Funktion für die Alleinerziehenden. Die Treffen sollen aber auch wegweisend zu anderen Hilfeangeboten sein.  Sarah K., die inzwischen auf den Fildern wohnt, erzählt, sie habe bei einem der Treffen von einem Projekt zur beruflichen Qualifizierung erfahren. Über dieses habe sie zunächst eine Teilzeitausbildung und später eine Stelle in der Stadtverwaltung gefunden. Ein Angebot wie TRAM suche man in anderen Kommunen vergebens, so die nun beruflich erfolgreiche Mutter.

 

„Damit Alleinerziehende und ihre Kinder die Bildungs- und Teilhabechancen erhalten, die ihren zustehen, braucht es  gezielte Maßnahmen.“ Das stellt Reinhard Eberst, Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Kirchheim, bei seiner Begrüßung fest. Kirchheim unter Teck sei in dieser Hinsicht vorbildlich aktiv mit Angeboten wie „Starkes Kirchheim“, „Stadtpass“ oder gerade dem Treffpunkt für Alleinerziehende.

Kontakt TRAM

Familienbildungsstätte Kirchheim

Gabi Schäfer
Tel. 07021 920010
info@fbs-kirchheim.de