KDV beteiligt sich an "Mobil ohne Auto" und Klimaprotesten

Der Aktionstag "Mobil ohne Auto" hat viele ins Tiefenbachtal gelockt. Auch KDV-Geschäftsführer Eberhard Haußmann strampelte mit dem E-Lastenrad des Nürtinger Diakonieladens mit.

Ausschnitt aus dem Artikel von Peter Dietrich für die Nürtinger Zeitung vom 23.09.2019

© Foto: Dietrich

Mobil mit dem E-Lastenrad des Nürtinger Diakonieladen: KDV GF Eberhard Haußmann

„Mobil ohne Auto“ im Tiefenbachtal lockt sehr Viele zum sonnigen Ausflug – Klare politische Ansagen

Vielfalt ist Trumpf: Das begann bei „Mobil ohne Auto“ im Tiefenbachtal schon bei den Fahrrädern. Sie gab es mit und ohne Elektromotor, mit Anhänger und in allen möglichen, oft kinderfreundlichen Spezialausführungen. Zu sehen waren aber außerdem noch Inliner, Skateboard, Segway, Jogger und Spaziergänger. Alle teilten sich friedlich den Platz auf der gesperrten Straße.

... Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) demonstrierte, wie eine Straße zum gemütlichen Aufenthaltsort werden kann, mit malenden und spielenden Kinder statt Autos. Dirk Rupp, VCD-Kreisvorsitzender und Mobil ohne Auto Urgestein, freute sich über den Andrang im Tiefenbachtal: "So voll war's noch nie!"

Eberhard Haußmann, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands, freut sich über das neue E-Bike mit großer Transportkiste, mit dem der Nürtinger Diakonieladen nun Ware ausliefern und abholen kann. Er konnte das von "Licht der Hoffnung" finanzierte Fahrzeug auf der gesperrten Straße ausgiebig testen: "Das führt sich prima."

Diakonie for Future

Mitarbeiter*Innen des Kreisdiakonieverbands im Landkreis Esslingen haben sich am 20. September 2019 in Esslingen, Kirchheim und Nürtingen an dem von der Jugendbewegung Fridays for Future initiierten, weltweiten Klimastreik beteiligt. In Nürtingen war auch das neue e-Lastenrad des Diakonieladens Nürtingen mit unterwegs, auf dem der Schriftzug „Treten für die Schöpfung“ zu lesen ist. Damit unterstreicht der Kreisdiakonieverband sein Anliegen, sich für die Zukunft der Erde und der Menschen einzusetzen. 

Da mit dem menschengemachten Klimawandel immer auch Friedens- und Gerechtigkeitsfragen verbunden sind, sind die Arbeitsfelder des Kreisdiakonieverbands auch direkt davon beeinflusst.