Mit 5000 Euro in die digitale Lücke

Die Otto und Eugen Ficker Stiftung fördert die digitale Teilhabe finanziell schwächerer Bürger*innen in Kirchheim unter Teck.

© Foto: Jean-Luc Jacques, Teckbote

Stiftungsrätin Renate Kath übergibt den Spendenscheck an Reinhard Eberst, Diakonische Bezirksstelle Kirchheim Teck

Die Otto und Eugen Ficker Stiftung unterstützt die digitale Teilhabe von bedürftigen Bürger*innen in Kirchheim Teck mit 5.000 Euro. Mit diesem Betrag konnte die Diakonische Bezirksstelle Kirchheim Teck zwanzig generalüberholte Laptops anschaffen. Von dem Projekt profitieren Familien, Auszubildende, Studierende und andere Erwachsene, die sich ein solches Gerät ansonsten nicht leisten könnten. 

Digitale Teilhabe bedeutet heute mehr denn ja, dass Menschen Zugänge zu Bildung und Kultur oder zum Arbeit- und Wohnungsmarkt haben. Auch Zugänge zu Behörden eröffnen sich vermehrt über Onlineanträge und Onlineportale.

Stiftungsrätin Renate Kath freut sich: „Es ist doch toll, dass die Otto und Eugen Ficker Stiftung auch in Zeiten niedriger Zinserträge soziale Zwecke unterstützen kann.“ Neben der Projektförderung stellt die Stiftung der Diakonie weitere 5000 Euro für Menschen in besonderen Notfällen zur Verfügung. 

Laut Reinhard Eberst, dem Leiter der Bezirksstelle profitieren davon arme Kirchheimer, die sich beispielsweise mit Stromnachzahlungen, hohen Eigenanteilen bei Gesundheitskosten oder mit der Bitte um ein Darlehen für Mietkautionen an die Diakonie wenden.