Solidaritätsmarsch

von Stuttgart nach Bad Boll
Armut, Arbeitslosigkeit und Fremdenfeindlichkeit gemeinsam bekämpfen

Foto: Neue Arbeit Stuttgart

"Solidarität statt Konkurrenz" war das Motto eines Marsches, der von Stuttgart nach Bad Boll führte. Langzeiterwerbslose wollten damit auf ihre Situation aufmerksam machen und zeigen, dass sie sich nicht gegen andere Gruppen, etwa Flüchtlinge, ausspielen lassen wollen. 

Unterwegs gab es verschiedene Stationen an Orten, an denen Menschen in Notlagen Solidarität erfahren, benötigen oder ihnen verwehrt wird. In Bad Boll begann im Anschluss eine Tagung, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigte.

Der Kreisdiakonieverband im Landkreis Esslingen unterstützt das Anliegend des Marsches und mit der Vermittlung einer Übernachtungsgelegenheit und mit einer Verpflegungsstation unterwegs.

Zukunftswerkstatt Solidarität

Der Solidaritätsmarsch ist eine Aktion der Zukunftswerkstatt Solidarität, die im Jahr 2017 aus der Erwerbslosentagung Bad Herrenalb entstanden ist. Erwerbslose, die Erfahrungen mit Langzeitarbeitslosigkeit und Armut haben, arbeiten mit Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes Württemberg, dem Sozialunternehmen Neue Arbeit und ehrenamtlichen Wissenschaftler/innen gemeinsam an der Frage, wie gesellschaftliche Solidarität für Menschen am Rand der Gesellschaft erwirkt werden kann.

Kontakt
Sozialunternehmen Neue Arbeit
Luise Janke
Tel. 0711 27301-192
denkfabrik@neuearbeit.de

Weitere Informationen über den Marsch

Eine Bildergalerie vom Solidaritätsmarsch finden Sie hier.
Den Film zum Solidaritätsmarsch können Sie hier herunterladen (218 MB).

Über die Links erfolgt eine Weiterleitung auf die Seiten des Sozialunternehmens "Neue Arbeit".