DURCHSTARTEN im Freiwilligen Jahr

Teamplayer, Durchstarter, Heldin ...

Sabina und Noah erzählen Dir was beim BFD im Diakonieladen geht!

Du weisst nicht was du nach der Schule machen sollst? Du willst eine Erfahrung machen, die dich fürs Leben prägt? Dann hält der Diakonieladen in Kirchheim genau das bereit, was du suchst. Ein BFD!

Wir sind Noah (19) & Sabina (18) und wir machen seit September 2019 im Diakonieladen in Kirchheim unseren Bundesfreiwilligendienst.

Noah: Ich wusste nicht was ich nach meinem Abitur machen soll. Studium? Aber was soll ich studieren? Oder doch eher eine Auszeit nehmen? Das BFD erschien mir wie der Beginn eines neuen, bis jetzt noch unbekannten Weges, hin zu einem richtigen Zukunftsplan.

Sabina: Als ich die elfte Klasse abgeschlossen habe, habe ich erkannt, dass mir die Schule nicht mehr das bieten konnte, was ich in meinem Leben brauche. Damit sich aber das jahrelange Lernen & der ganze Stress am Ende doch auszahlt, war für mich klar, dass ich ein FSJ brauche um mein Fachabitur zu bekommen.

Wir beide: Das Jahr bietet dir eine Erfahrung fürs Leben. Erstens, die soziale Kompetenz die du in diesem Jahr erlangen kannst, ist unbezahlbar. Du lernst neue Menschen kennen mit neuen Geschichten, und du lernst mit ihnen umzugehen. Zweitens, das Meistern von Situationen von denen du nie gedacht hättest, dass du mit ihnen klarkommen könntest. Zum Beispiel wirst du sehen, dass Menschen mit sozial schwachem Hintergrund oft mehr Probleme mitbringen, als du auf den ersten Blick erwartest und du in der Hektik des Ladenalltags mit Kassieren, Termine machen, Telefonieren… trotzdem noch so viel Verständnis für diese Menschen aufbringen kannst. Drittens und letztens, du erhältst auch einen Einblick in die andere Seite der Gesellschaft mit ihrem Reichtum und Überfluss. Die Spenden von Möbeln, Haushaltswaren und Kleidung sind für uns überwältigend.

Wieso werdet ihr überhaupt mit so vielen Eindrücken konfrontiert?
Sabina: Weil wir im Diakonie Laden einfach unglaublich viele Aufgaben übernehmen dürfen. Zum einen bist du Verkäufer und Händler, zum anderen Handwerker. Also Freunde, wenn ihr noch Fahrpraxis nach eurem Führerschein braucht, kommt in den Diakonieladen!

Wisst ihr nun was ihr in Zukunft machen wollt?
Noah: Ich habe gelernt, dass 40 Stunden Arbeiten echt anstrengend ist, aber es hat mir gezeigt, dass Lernen doch nicht so schlecht ist und ich nach meinem BFD Sozialwissenschaft studieren werde. Die Erfahrungen im Diakonieladen sind toll und habens einfach an sich. Wenn ich das Jahr nicht gemacht hätte, hätte ich wirklich was verpasst.

Sabina: Die Arbeit im Laden hat mir mehr Perspektiven gezeigt als ich erwartet hätte. Ich weiß zwar immer noch nicht genau, was ich für meine Zukunft planen werde, da ich lieber im Hier & Jetzt lebe - aber ich weiß auf jeden Fall, dass es im sozialen Bereich bleiben wird.

Kommt ihr auch irgendwann mal zum Schluss?
Beide: Sicher doch, denn um nun unser Interview zu einem passenden Schluss zu bringen, müssen wir dir nun eine letzte Frage stellen:

Willst du weiterhin planlos bleiben? Oder doch besser ein Bufdi-Held werden?

Bewirb Dich jetzt!

Starte ab August 2021 bei uns durch in diesen Einrichtungen:

- Die „Brücke“ – dem Sozialpsychiatrischen Dienst Plochingen
- im Familienentlastenden Dienst in Filderstadt,
-den Diakonieläden in ES, KI, NT sowie in der Fildertafel.

Voraussetzung Führerschein (Kl. B),  Lust und Spaß an diakonischer und selbständiger Arbeit.

Wir bieten:
interessante und abwechslungsreiche Aufgaben und viele nette Kollegen!

Freiwilligendienste beim Kreisdiakonieverband im Landkreis Esslingen

Ihr habt die Schule hoffentlich erfolgreich hinter Euch gebraucht – und jetzt? Ausbildung, Reisen oder doch lieber gleich Studieren? Wer sich beruflich orientieren oder einfach sozial engagieren möchte, findet beim Kreisdiakonieverband Esslingen vielfältige Möglichkeiten: Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder beim Bundesfreiwilligendienst (BFD) können Menschen aller Altersgruppen, die mindestens 18 Jahre alt sind, in die soziale Arbeit hineinschnuppern.

FSJ und BFD sind ganz ähnlich aufgebaut: Beide Dienste dauern in der Regel sechs bis achtzehn Monate, maximal jedoch zwei Jahre. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld und sind während ihrer Tätigkeit sozialversichert. 

Aber es gibt auch Unterschiede: Das Freiwillige Soziale Jahr ist für junge Menschen bis 26 Jahren gedacht. Voraussetzung ist, dass sie die Schulpflicht erfüllt haben. Das FSJ ist eine Vollzeit-Tätigkeit und kann nur einmal absolviert werden.

Der Bundesfreiwilligendienst hat dagegen keine Altersgrenze nach oben: Er steht also auch älteren Frauen und Männern offen, die sich sozial engagieren möchten. Da Erwachsene oftmals familiäre Verpflichtungen haben, ist der BFD flexibler: Freiwillige ab 27 Jahren können den Dienst auch in Teilzeit leisten. Und bei einem Mal muss es nicht bleiben: Wer Interesse hat, kann sich alle fünf Jahre zum Bundesfreiwilligendienst melden.

Was die einzelnen Freiwilligen aus ihre Diensten mitgenommen haben, steht in den Erfahrungsberichten.